
Bastard - das Hörbuch
Im Sommer 2016 beschäftigte mich die Frage, warum in Österreich fast die Hälfte der Alleinerzieherinnen und ihre Kinder von Armut und Isolation betroffen sind, was (beinahe) niemanden interessierte. Ich kam zu dem Schluss, dass das historische Ursachen haben musste und begann zu recherchieren. Nicht wissend, dass ich das Tor zur Hölle aufstieß.
Das Ergebnis der Recherche war mein Hörbuch "Bastard", mit dem ich Alleinerzieherinnen und ihren Kindern ihre Geschichte schenken will. Denn nur, wer seine Vergangenheit kennt, kann eine Standortbestimmung machen und die Zukunft gestalten.
Kritiken
"Empfehlungs-Gebrüll für den Podcast "Bastard" von Maria Stern! Ein bildersprachlich-überdeutliches Vor-Augen-Führen, welches Leben Alleinerziehende hinter Fassaden wirklich führen, wie mit der alleinerziehenden Frau von der Antike bis in die Jetzt-Zeit umgegangen wurde/wird... juristisch, kirchlich, gesellschaftlich... ein schonungslos gründliches Aufrollen, von Beschämung bis Befreiung, macht vieles klar. "Sie sind gefährlich", die Frauen die aufklären."
Amoral & Anmut, Oktober 2023
"Wir empfehlen den einzigartigen Podcast "Bastard" von Maria Stern, in dem sie die Geschichte von uns Alleinerzieher*innen in spannende Geschichten verpackt. Wir finden uns in jeder einzelnen Folge wieder! Achtung! Suchtpotential!"
Verein Fem.a, Oktober 2023
Politik nach Corona
55 gute Nachrichten
Es war bald klar, dass Corona keinen Stein auf dem anderen lassen würde. In nur einer Woche wurde Österreich so umgekrempelt, dass die 55 guten Nachrichten feststanden, an denen sich eine zukünftige Politik orientieren kann, wenn sie die Zeichen der Zeit erkennen will.
Da der drohende Klimakollaps und die sich öffnende Schere zwischen Arm und Reich nicht die Zukunft ist, die ich mir für unsere Kinder wünsche, notierte ich die 55 guten Nachrichten im Lauf der ersten Corona-Woche in Österreich. Denn wir Menschen vergessen so schnell.
Wieser Verlag
Reihe: Ultramarin 010
Erscheinungstermin: 15. April 2020
ISBN: 978-3-99029-426-0
Kritiken
"Ein Virus als Bestseller. Viele Autoren richten ihr Instrumentarium zum Weltempfang ganz auf die Pandemie. Das ist flott gemacht, umfasst die Krise doch sämtliche Lebensbereiche. Entsprechend vielfältig ist die bereits auf den Markt drängende Corona-Litaratur. Ex-Jetzt-Chefin Maria Stern hat `55 gute Nachrichten`für eine `Politik nach Corona`."
Der Standard
„Mattias Strolz versucht in seinem aktuellen Buch Kraft & Inspiration für diese Zeiten Antworten zu geben, gleichzeitig aber immer auch Fragen zu stellen. Über das Dasein, über den Sinn. Ähnlich ist der Gedanke, anders aber der Zugang, den Maria Stern, Ex-Parteichefin der Liste Jetzt, formuliert. Sie fasst in 55 guten Nachrichten zusammen, welche Politik nach Corona ihres Erachtens notwendig wäre, um dem Planeten Erde eine Zukunft zu gewährleisten. Sterns Thesen sind kurz und bündig, Strolz holt eher weitläufig aus, umkreist, umarmt seine Gedanken. Anregung zur Diskussion bieten die relativ positiven Ansätze beider ehemaligen Politiker. Streitbar. `Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar`, schrieb einst Ingeborg Bachmann. Diesem Statement ist nichts hinzuzufügen, (...).“
Der Standard
"Wovon wir uns besser verabschieden sollten:
Vom Glauben
an den Wert des grenzenlosen Wirtschaftswachstums, vom lächerlichen Nationalismus, vom Nulldefizit, Gutmensch als Schimpfwort zu verstehen. Und es gibt sie, die "Good News": Auch Medien bringen plötzlich Good News, Hotels stellen Zimmer für Obdachlose zur Verfügung, es gibt eine neue Solidarität zwischen den Generationen, Nachbarschaftshilfe funktioniert...und schließlich die Erkenntnis: Lesen ist (wieder) Kult!"
Business Woman
Im wilden Osten
Skizzen aus Serbien
Im Jahr 1999 reiste Maria Stern erstmals nach Serbien, obwohl oder gerade, weil die Nation international verpönt war. Dies war der Beginn der Auseinandersetzung mit einem Land in der Nachkriegszeit, die sieben Jahre lang andauerte. In “Im wilden Osten” beschreibt sie ihre persönlichen Begegnungen und gesellschaftspolitische Entwicklungen, immer aus der Perspektive des Hauses ihrer ehemaligen Schwiegereltern.
Wieser Verlag
ISBN 978-3-99029-427-7
Erscheinungstermin: Oktober 2020
Briefe
“Liebe Frau Stern, Sie haben etwas geschrieben, das man sonst nirgends lesen kann, ein notwendiges Bild einer doch wirklicheren Welt. Ich war ein paarmal in Pancevo, am Fluss, habe auch im Hotel übernachtet, mit den Nachtschwaden der Bomben. Unbedingt sollte Ihr Text publiziert werden. Wenn Sie von mir irgendwo einen Anstoß brauchen, über diesen Brief hinaus: ich bin bereit.”
Peter Handke
“..liest sich der Text so großartig, dass ich nicht weiß, ob ich ihn für einen literarischen oder einen ethnografischen halten soll - aber natürlich ist die Dichotomie falsch, er ist doch beides.”
Dr. Karl Kaser, Karl-Franzens-Universität Graz
Acetat
Clara Cobans erster Fall
“Clara scrollte weiter, las, dass der gefährlichste Platz für Frauen zu Hause war und wunderte sich, warum Eltern sich sorgten, wenn ihre Töchter am Abend lange unterwegs waren.“
Die meisten Morde passieren in Folge von häuslicher Gewalt. Als die Wiener Mordkommissarin Clara Coban beginnt, nach den Ursachen dieser weit verbreiteten Bluttaten zu suchen, wird sie stets unzufriedener mit der medialen Berichterstattung nach einem „Familienstreit“ und legt sich schließlich mit den Medienmogulen des Landes an. Dies stört zunehmend den Frieden ihrer eigenen Ehe mit David, der bei einer renommierten Tageszeitung arbeitet. Als plötzlich ihre Nachbarin verschwindet, ermittelt sie auf eigene Faust und gefährdet damit nicht nur ihren Job.
ISBN: 978-3-99029-498-7
Erscheinungstermin: 5. September 2015
Kritiken
"Spitzenkrimi aus Wien! Liebe Maria Stern, bitte ganz schnell weiterschreiben…”
Thalia
“Und ein Mann lebt in einem Keller, zieht sich Pornos rein und hat abgründige Fantasien!”
Woman
“Ein sehr unterhaltsamer und schlauer Stadtkrimi, der Polizeiarbeit nicht immer nur geschickt aussehen lässt, sich über den Rassismus in den Debatten über häusliche Gewalt im Klaren ist, der den Donaukanal zum erfrischenden Badewasser erklärt und an dessen Ende man zweimal überlegt, ob man auf einen schnellen Cagucchino im Roten Bären absteigt…”
Augustin
“Familientragödie - titelt der Boulevard. Das macht die Kommissarin Clara Coban wütend (…). Maria Stern hat sich für ihren ersten Roman ein wichtiges und komplexes Thema ausgesucht, wofür sie gewissenhaft recherchiert hat. Sie findet die richtigen Worte, baut durch mehrere Handlungsstränge Spannung auf, die es der Leserin schwer macht, das Buch wegzulegen. Und das, obwohl einem beim Prolog die Tränen in die Augen steigen.”
Weiberdiwan
“Die Hauptromanfigur Clara Coban ist selbstbewusst, eigensinnig, sensibel und geht keinem Konflikt aus dem Weg. Sie löst mit Wiener Humor, aber auch mit realistischen ernsten Hintergründen als Kommissarin der Wiener Kriminalpolizei ihre ersten Fälle.”
Veronika Reininger, Die Alternative
“Maria Stern führt mit Acetat eine neue Ermittlerin in die Krimiwelt ein. Ich habe mich sehr über diesen Krimi gefreut….“
Karin Braun, Bloggerin
“Mehrmalige Perspektivenwechsel zwischen Täter und Opfer, sowie der Ermittlerin erhalten die Spannung bis zum Schluss. Bitte mehr davon!”
&Radieschen - Zeitschrift für Literatur
Wassermann
Clara Cobans zweiter Fall
»Und es ist tatsächlich ihr eigenes Blut?«
»So sind die Gerüchte.«
»Gerüchte!“ Die Politikerin lachte trocken: „Die können sich zerstreuen, oder?«
»Natürlich.«
»Sie passen mir aber gerade ausgezeichnet ins Konzept.«
Kriminalkommissarin Clara Coban hat einen neuen Fall: Eine ukrainische Putzfrau wurde vom Dach des Parlaments gestürzt. Die Ermittlerin und ihr Kollege Aca Petrovic mischen sich in den parlamentarischen Alltag und versuchen, der Tat auf die Spur zu kommen. Bald zeigt sich, dass die beiden nicht nur den Mord aufklären, sondern auch die Abgeordnete Sahra Schneider schützen müssen, die von vielen Seiten bedrängt wird – so haben sich nicht nur konservative Parlamentarier, sondern auch Identitäre, Abtreibungsgegner und möglicherweise auch die Grauen Wölfe vorgenommen, sie abzusägen. Wenn nötig, mit Gewalt. Im Laufe der Ermittlungen muss Clara erkennen, das nicht nur Sarahs Leben in Gefahr ist, sondern auch die Demokratie.
Wieser Verlag
ISBN: 978-3-99029-499-41-1
Erscheinungstermin: 1. September 2017
Kritiken
„Politikerin auf Mörderjagt.”
Woman
„Während des Bundespräsidentschafts-Wahlkampfs stürzt eine Putzfrau vom Dach des Parlaments. Eine Abgeordnete bekommt Drohbriefe, das Land ist tief gespalten. Die Kriminalpolizistin Clara Coban und ihr Kollege Aca werden in einen Strudel von politischen Intrigen gezogen. Bald stellt sich heraus, dass nicht nur das Leben der Abgeordneten Sahra Schneider in Gefahr ist, sondern die Demokratie überhaupt!“
Vor Magazin, Krimi Nacht
“Die Polizei war gerade dabei, das rotweißrote Band zu spannen, das die Presse vom Fundort abhalten musste. Dass diese international sein würde, war vorauszusehen. Man befand sich noch immer im längsten Wahlkampf, den Österreich je erlebt hatte, da kam die Leiche gerade recht.”
Bücher.de
“Stern ist nicht nur Parteiobfrau der Liste Pilz, sondern auch versierte Krimiautorin. Ihr zweiter Thriller widmet sich Mord und politischen Intrigen.”
Vienna.at
“Ein spannender Polit-Krimi aus der Feder der in der DDR geborenen österreichische Singer-Songwriterin, Lehrerin, Schriftstellerin und Politikerin Maria Stern, den sie ein Jahr vor ihrem politischen Engagement geschrieben hat.”
Schwarza Taler
„Nachts saugt Frau Romanova, seit 20 Jahren Putzfrau im Parlament, die roten Teppiche. Dem Abgeordneten, den sie zu solch später Stunde begegnet, noch dazu in einem Trakt, in dem er nichts zu suchen hat, ist das höchst unangenehm. Und wieso trägt er Sonnenbrille? So beginnt der Krimi “Wassermann”, den Maria Stern kurz vor ihrer politischen Karriere geschrieben hat.”
Kurier
„Wien als Zentrum eines weltweiten Skandals, der – wenn er nicht aufgedeckt wird – die Weltordnung aus den Angeln hebt.”
Aus-erlesen
400 Autorinnen und Autoren schreiben über die Bedeutung des Hörfunks, des Funkhauses und des Hörfunksenders Ö1. Veröffentlicht: 2017

Mit Asli Erdogan im WUK
OTS
Die bedeutende türkische Schriftstellerin und Bruno-Kreisky-Menschenrechtspreisträgerin 2017 Aslı Erdoğan soll nach dem Willen der türkischen Staatsanwaltschaft noch einmal vor Gericht gestellt werden. Wieder wegen „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ sowie „Zerstörung der nationalen Einheit“.
Diese Zeilen schrieb die Schriftstellerin im Jahr 2016, in dem sie als Beschuldigte in Untersuchungshaft im Gefängnis saß:
„Inzwischen konnte ich die Isolationshaft verlassen und bin nun in einer Zelle mit zweiundzwanzig anderen Frauen. Immer zwei von uns teilen sich ein kleines Zimmer, wir haben eine Gemeinschaftsküche und einen Hinterhof, komplett aus Stein. Pflanzen sind nicht erlaubt, nicht einmal Erde. (...)
Hier ist alles ein Kampf und ein Problem. Der Gang zur Krankenstation, um meine Medikamente zu bekommen, die Kleidung zu erhalten von meinen Besuchern, Bücher zu bekommen. Bedingt durch den Ausnahmezustand und da ich weder Brüder, Schwestern, Kinder noch Ehegatten habe, kann mich nur meine Mutter besuchen. Für eine 72 Jahre alte Frau ist das eine enorme Belastung. (...)
Meine einzigen Besucher sind also meine Anwälte und meine Mutter. Ich spreche mit meiner Mutter, getrennt durch zwei Glasscheiben, über eine Telefonanlage. Das Gespräch wird mit Sicherheit aufgezeichnet. Mit meinen Anwälten kann ich frei sprechen.“
Nach einem Freispruch im Februar 2020, versucht nun ein neu bestellter Staatsanwalt, das Verfahren gegen Aslı Erdoğan wieder in Gang zu setzen, und wirft ihr erneut „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ und „Zerstörung der nationalen Einheit“ vor. Bei einem Schuldspruch drohen Aslı Erdoğan bis zu neun Jahre Haft. Die schwerkranke Schriftstellerin ist seit dem gescheiterten Putsch vom 15. Juli 2016 wiederholt Zielscheibe des türkischen Justizapparates.
Die IG Autorinnen Autoren, der österreichische PEN-Club, die Grazer Autorinnen Autorenversammlung und die Literatur Vorarlberg unterstützen Aslı Erdoğan, die u.a. die wiederholten Gewalttaten des türkischen Präsidenten an der kurdischen Minderheit kritisierte. Sie solidarisieren sich mit den Verfolgten der Willkürjustiz des AKP-Regimes. Zudem fordern sie Bundeskanzler Sebastian Kurz, Außenminister Alexander Schallenberg und Vizekanzler und Kunst- und Kulturminister Werner Kogler sowie die Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer dazu auf, sich offiziell hinter die Preisträgerin des Bruno-Kreisky-Preises zu stellen und von allen AKP-nahen Vereinen in Österreich, wie bereits Ende September 2019 vom Nationalrat verlangt, die Verfassungstreue gegenüber der österreichischen Bundesverfassung zu überprüfen und bei nicht-entsprechendem Prüfungsergebnis die Notbremse zu ziehen.
Maria Stern, Gerhard Ruiss, Sylvia Treudl, Siljarosa Schletterer, Hahnrei Wolf Käfer, Gabriele Russwurm-Biro, Gerhard Altmann, Renate Welsh, Ludwig Laher, Peter Paul Wiplinger, O.P. Zier, Gregor Fink, Hellmut Butterweck, Manfred Chobot, Nils Jensen, Margit Hahn
IG Autorinnen Autoren
Österreichischer PEN-Club, Helmuth A. Niederle
Grazer Autorinnen Autorenversammlung, Ilse Kilic, Fritz Widhalm, Jopa Jotakin,
Writers in Prison Komitee, Martin Roth
Literatur Vorarlberg, Erika Kronabitter
Wien, 6.7.2020









