Um in der Politik die richtigen Entscheidungen zu treffen, müssen KandidatInnen in erster Linie eines tun: zuhören. Dann kommt das Vernetzen und Umsetzen.

Ich bin dreifache, berufstätige Mutter und lebte sieben Jahre lang als Alleinerzieherin. Auch in Armut. Diese Erfahrung machte mich zur politischen Aktivistin, zur Obfrau des Vereins Forum Kindesunterhalt und als auch das nicht half, zur Kandidatin auf der Liste Peter Pilz.
Ich will speziell die Alleinerziehenden und ihre Kinder, die mittlerweile zu 42% in Armut und sozialer Ausgrenzung leben erstmals tatsächlich im Parlament vertreten. Die Modernisierung des Unterhaltsgesetzes (seit 2008 in Regierungsprogrammen) wurde mit großem Gleichmut auf die lange Bank geschoben. Die von mir und Expertinnen geforderte Einführung der Kindesunterhaltssicherung wäre ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einem würdevollen Leben. Die etablierten Parteien haben ihre Chance gehabt und tatenlos verstreichen lassen.

Doch die Lebensumstände, die die hohe Armutsbetroffenheit zulassen, gelten auch für alle anderen Frauen: unbezahlte Care-Arbeit, niedrige Löhne, fehlende Kinderbetreuungsplätze usw. führen all zu oft in die Altersarmut. Frauen können bis zu 43% weniger Pension erwarten als ihre Männer.
Es reicht! Und es ist an der Zeit, gemeinsam in Bewegung zu kommen. Überparteilich und doch im Parlament. Ja, es geht!

 

Anmeldung und Interessensgebiet: maria.stern@gmx.com